Elternabend

Elternabend

Dieses Jahr fand unser Infotreff das erste Mal an einem Abend- und für alle Gruppen gleichzeitig statt.  Für uns eine ganz neue Erfahrung – denn wir sind gewachsen. Sowohl die Anzahl der Tage, die wir nun im Wald unterwegs sind, unser Team, dass sich vergrössert hat, wie auch viele neue Gesichter an Kindern und Eltern. Mit diesem Abend hoffen wir, Euch Eltern anzutreffen und euch so einfach und unkompliziert wie möglich über unser Waldjahr zu informieren. Erfahren wir gemeinsam, ob dieser Abend für alle Seiten ein guter Weg dazu ist.

Der Abend begann mit einer kurzen Vorstellungsrunde unseres Waldteams, so dass alle Eltern einmal unsere Waldfrauen gesehen und einen Eindruck von ihnen bekommen haben.

Anschliessend durften wir dann die Bekanntschaft von „Frau Tante Jo“ machen, die immer ganz komische Sachen machte. So hatten wir alle etwas zu lachen und wurden etwas munter, um für das anschliessende „Winter-Kleider-Programm“ aufmerksam zu sein.

Der Abend endete in einer sehr netten spätsommerlichen Abendstimmung, mit Kerzenschein, Gebäck und Getränken. Wir Waldfrauen hatten den Eindruck, dass sich alle Anwesenden recht wohl gefühlt haben und ein angenehmer Austausch und ein Miteinander vorhanden war!

Wir sagen allen Eltern und unserem Team DANKE, die sich am Abend für uns Zeit genommen haben.

Geburtsagsrunde

Geburtsagsrunde

Es ist immer wieder fantastisch zu sehen, mit welcher Hingabe und Konzentration die Kinder das Auslegen des Geburtsagsmandalas vornehmen!

Herbstfrüchte

Herbstfrüchte

Nun ist der Herbst ganz präsent. Die Glückspilze sind im Wald unterwegs und ihre Aufmerksamkeit legt ganz bei den Früchten, die wir nun im Wald entdecken können. Haselnusssträucher find en wir einige-aber oftmals waren die Haselkäfer schneller-eigige Hüllen sind bereits ausgefressen. Bucheckern bedecken in diesem Jahr die Wege- so werden die Kinder sehr viel fündig und der Sack füllt sich schnell. Tatsächlich laufen wir auch noch an einer Hagebuttenpflanze vorbei-wir bedienen uns-lassen aber für die Vögel noch eine gute Ausbeute hängen! Und zum guten Schluss steht sogar noch ein Wallnussbaum auf unserem Weg-diese runden unser Vorhaben ideal ab!

Dann haben die Glückspilze allerhand zu tun-Nüsse knacken, von der Schale befreien, kleinschneiden, Bucheckern schälen und Hagebutten enthaaren. Was recht lange dauert und eine Menge Feinmotorik benötigt, bringt am Ende ein tolles Ergebnis-auf dem Feuer lassen wir Kökösfett und Honig schmelzen, geben unseren grossen Nuss- und Hagebuttenfundus mit in die Pfanne, rösten diese und fügen am Ende noch Haferflocken hinzu.

Natürlich darf das Probeiren nicht fehlen und so schmecken wir alle ab, ob noch etwas Honig, Vanille oder Zimt  dazu gemischt werden muss. Fein duftendes Waldcrunchy ist zubereitet!

Klettermax und Schaukelfee

Klettermax und Schaukelfee

Langsam haben sich in den letzten Wochen beinahe alle Kinder vom Feuerplatz aus orientiert und sind nun unterwegs und machen die unterschiedlichen Plätze unsicher. Mit Seilen oder Sägen, mit Stecken oder Tannenzapfen wird gespielt und sich untereinander kennengelernt. Wir Waldfrauen sind bei den Kinder noch immer sehr präsent, können nun aber schon Spielkonstruktionen mit den Seilen aufbauen. So haben heute die Kinder die Gelegenheit bekommen, neben den Schaukeln sich im Klettern über eine Hängebrücke zu probieren!

Eine sehr wackelige Konstruktion, die den Kinder viel Mut, sehr viel Gleichgewichtssinn und auch etwas Geschick abverlangt. Auch die Absprache untereinander ist ziemlich gefordert-denn während dem einen Kind das Wackeln durch jemand anderen egal ist, mag ein anderes Kind keine Äusseren Einflüsse während des Balancierens haben!

Brenneseltee

Brenneseltee

Jeden Morgen laufen wir unseren Weg und entdecken am Wegesrand jede Menge unterschiedliche Tiere. Die einen kriechen auf dem Weg, die anderen hüpfen im Gras, die meisten jedoch sitzen auf den Brennesselblättern. Jedes mal widmen wir den Tieren viel Zeit und beobachten sie und stellen uns diverse Fragen. Doch diesen Morgen schenkte plötzlich ein Waldkindmädchen der Pflanze ihre ganze Aufmerksamkeit. Sie entdeckte von sich aus die Häarchen unter den Blättern und die Zacken an den Blatträndern. Sie wollte wie zu Hause gerne Brennesseltee trinken.

Glücklicherweise hatten wir den Topf dabei und so setzten wir ihr Vorhaben direkt in die Tat um-wir zupften die Blätter ab-leider auch mit dem ein oder anderen leichten Stich- wir wuschen sie, zündeten ein grosses Feuer an und kochten das Teewasser-

am Ende gab es dann sogar mehrere mutige Kinder, die den Tee probierten! Und das Mädchen fand, es schmecke noch besser als zu Hause 🙂

 

Überall sind Pilze

Überall sind Pilze

Kaum sind wir die Woche in den Wald gestartet, springen uns die ersten leuchtenden Pilze entgegen. Interessiert schauen sich die Kinder die Pilze genau an- welche Form hat der Schirm, warum haben manche Lamellen, wieder andere sehen aus wie eine Sonne, die von aussen ganz hell, nach innen immer dunkler wird, manche Pilze wachsen ganz eng zusammen, in kleinen Gruppen, andere stehen einzeln.

 

Über den Weg verteilt finden wir immer wieder neue Pilze. So stellen wir uns auch gleich die Frage, wer von den Waldbewohnern Pilze auf seinem Nahrungsplan stehen hat. Und natürlich war dann auch klar festgelegt, dass wir Kinder und Waldfrauen in unserer Waldspielgruppe die Pilze nicht anfassen oder zerstören. Denn das ist Nahrung für die Tiere-wir hüten sie und gehen achtsam damit um-und falls wir einen Pilz mal kehren müssen-dann nur mit einem Stecken. Schnell haben die Kinder diese wichtige Regel respektiert und eingehalten.

 

 

Zauberapfel

Zauberapfel

Der Herbst ist zwar noch nicht so ganz eingetroffen, aber die Früchte sind in diesem Jahr besonders früh reif. Kaum zu übersehen, wenn man an den Wiesen vorbeikommt-die Äpfel leuchten im satten Rot in den Bäumen. Wir schauen uns mit der Gruppe die Frucht genauer an und staunen über die fünf Kämmerchen. In jedem davon haust ein keiner Kern. Und schneidet man den Apfel quer auf, strahlt uns ein kleiner Stern entgegen.

Noch spannender wird es, als wir die Äpfel zu feinen Scheiben schneiden und sie auf dem Rost warm bräteln. Für alle Waldkinder war es ein Spass, diese mit Zimt zu bestreuen und für manche auch eine Freude sie dann zu probieren!

Verzaubert

Verzaubert

Heute bin ich zu Besuch bei den Waldkindern am Donnerstag gewesen und habe prompt das Glück gehabt mich verzaubern zu lassen. Nachdem die Sprösslinge sich auf den Weg gemacht haben, kamen sie recht bald einen Treffpunkt, an dem die Leiterin ein Säckchen aus der tasche zog. Sie erzählte von einem Mann und einer Frau, die alles was sie besitzen wollen, in diesem einen Säckchen bei sich haben. Nicht möglich? Die Kinder öfnneten mit gespannten Blicken den Sack – und wieder kam ein Säckchen zum Vorschein….diese Geschichte wiederholte sich mehrmals-bis am Ende der Sack so klein war, dass der wahre Schatz zum Vorschein kam.

Eine Salbe, die nach zu Hause, nach seinen Liebsten, nach Mut sich zu Trennen, nach Trost roch! Eine Salbe, die immer Mami oder Papi bei sich haben lässt! Mit all diesem Mut ,achten sich die Racker weiter auf den Weg, den Wald unsicher zu machen! Und ich….ganz fasziniert und verzaubert von der Einfachheit, die uns immer wieder entzücken lassen kann!

Waldkinderglückspilze

Waldkinderglückspilze

Zwei Wochen gehen nicht immer schnell genug herum-das war das klare Fazit der Glückspilze!

Bei der Begrüssung wurde schnell entschieden-das Feuerverbot, das nach einer langen Sommersaison nun aufgehoben wurde, setzen wir gleich in die Tat um-wir machen unser eigenes Waldfeuer!

Doch der Weg zum Waldplatz wurde dann doch nicht so schnell bewältigt, wie anfangs von den Kindern besprochen. Denn unterwegs fanden wir eine Höhle. So standen wir vor der grossen Frage-ist sie noch bewohnt? Wer könnte dort drin hausen? Und wie tief geht sie in den Erdhügel hinein? Mit einem kleinen Trick wollen die Kinder herausfinden, ob sie die Fragen beantworten können und so wissen wir schon, dass wir beim nächsten Treffen wieder an die Höhle herangehen werden.

Die Feuerstelle wurde anschliessend eingeheizt und es wurde gespielt! Das eigene Restaurant wurde eröffnet, Seile wurden gespannt und die Hängematte mit eigens entworfenen Anschaukeltechniken genutzt. Das Sackmesser wurde wieder ausgepackt und ein weiterer Glückspilz aus Eichelkappen geschnitzt.

Hoffentlich gehen die nächsten zwei Wochen schneller um!

 

Feuerverbot aufgehoben

Feuerverbot aufgehoben

Die Sommersaison war lang und wunderschön-leider hat das ein langes Feuerverbot mit sich gebracht…aber nun ist es soweit-der Wald ist feucht genug, um wieder Feuer entfachen zu dürfen!

So nutzen wir direkt die Gelegenheit und kochten! Die Jahreszeit stellt uns bereits reife Äpfel zur Verfügung und die Kinder durften sie mit den Sackmessern kleinschneiden. Gar nicht so einfach-denn das Messer richtig herum zu halten, mit einem gewissen Druck zu schneiden und dann auch noch schauen, dass die Stücke nicht auf den Boden fielen, sind schon einige Herausforderungen! Aber am Ende der Arbeit konnten wir feines Apfelmus verspeisen!