Geburtstage im Wald

Geburtstage im Wald

Einmal im Jahr ist dieser besondere Tag! An diesem Tag hatten wir gleich zwei stolze Geburtstagskinder-ein erfahrenes Waldkind und ein ganz „frisches“ Kind-während sich erfahrene das Mädchen schon sehr auf den Abschluss des Vormittages freute, wusste das neue Waldkind noch nicht so recht, wie das Geburtstagsritual im Wald verläuft.

So legten alle Kinder, die Lust und Zeit hatten nach einer langen Spielzeit ein wunderschönes Mandala in die Kreismitte. Die Kerzen wurden dazu gestellt und die Waldgeschenke in das Mandala integriert. Es ist immer wieder schön mit anzusehen, wie die Gruppe selbständig und auf jedes Mal immer wieder ein schöne Bilder legen. Dann versammeln sich alle Kinder, die Lust haben das Geburtstagskind zu feiern (das sind in der Regel immer alle Kinder) um den Geburtstagskreis.

In diesem Waldjahr kommt die Wunschkugel zum Vorschein-die ist uns Waldfrauen doch tatsächlich vor die Füsse gerollt, als wir bei einem Spaziergang unterwegs waren. Perfekt für unsere Waldkinder-denn diese lässt die Wünsche für das Waldkind in den Himmel fliegen!

Das Geburtstagslied wird auf Wunschsprache gesungen, anschliessend nochmal auf einer Tiersprache und dabei leuchtet die Wunderkerze und verspüht ihre Wünsche!

Und dann endlich kann sich das Geburtstagkind seine eigene Wunschkugel aussuchen-die zwei Geburtstagkinder haben das schon während des Singens gemacht-gut abgewägt, welche ihnen am besten gefällt 🙂

Waldstart

Waldstart

Das neue Waldjahr ist bereits wieder gestartet. Wir sind ganz froh, denn in diesem Jahr durften wir  täglich Kinder in unseren Waldgruppen begrüssen!

Bereits am ersten Tag wurden einige Waldgruppen herausgefordert! Während die Einen mit Sonnenschein und warmen Temperaturen  sich auf den Weg machten, mussten sich die anderen Kinder bereits in Regenjacken und Hosen hüllen. Zu unserer grossen Überraschung aber fanden alle Kinder recht schnell den Mut sich von ihren Mami, Papis oder Grossis am Waldrand zu verabschieden!

 

Vielleicht haben die Mutsäckchen dabei geholfen? Oder die Waldketten, die aufregende Erlebnisse mit sich trugen?

Waldkinderglückspilze

Waldkinderglückspilze

Unsere Glückspilze haben sich gefunden!!!

Nun gehen auch unsere erfahrenen Waldkinder, die bereits die Spielgruppe verlassen haben, in die Natur! Nach einem Vormittag im Kindergarten oder Schule heisst es nun am Nachmittag zu rennen, klettern und springen! Bereits beim Begrüssen waren die Erwartungen hoch gewesen-was machen wir heute??

Schnell war klar-wir stellen unseren eigenen Glückspilz her! So wurde das Schnitzen mit dem eigenen Sackmesser geübt-wie bekommt man einen Stecken abgerundet? Wie lasse ich einen Kopf vom Pilz entstehen? Was passiert, wenn ich das Messer falsch herum halte? Und lohnt sich überhaupt das Geduldhaben und Durchhalten?

Am Ende der zwei Stunden hatte jedes Kind seinen eigenen Glückspilz in der Hand und war mächtig Stolz darauf!

Rebecca Büchi

Rebecca Büchi

Als Naturliebhaberin, studierte Marketing Managerin und Mama von 4 (ehemaligen) Waldkindern
freut sich Rebecca über die kleinen Dinge, die der Wald uns schenkt und das sie diese immer mittwochs mit den Waldspielgruppenkindern zusammen entdecken kann. Rebecca ist sehr gerne im Garten oder zusammen mit ihrer Familie am wandern und Velo fahren.

Besuchsmorgen

Besuchsmorgen

An insgesamt drei Vormittagen besuchten uns vielen neugierigen Kindern in unserer Waldspielgruppe. Kinder, die zuerst noch zaghaft und schüchtern waren, Kinder, die voller Energie und Entdeckungslust steckten und Kinder, die sich einfach wohl gefühlt haben. Das Klettern, singen, Entdecken, Feuer entfachen, Sägen und Schaukeln war ein schönes Erlebnis für die jungen Menschen. Unsere Waldkinder hingegen waren stolz „ihren“ Wald mit all seinen vielen Plätzen zu zeigen!

Wir haben uns sehr gefreut, jedes einzelne Kind kennengelernt zu haben und hoffen sehr, dass sie die wenigen Stunden mit uns im Wald eindrucksvoll erlebt haben! Vielleicht sehen wir uns nach den Sommerferien regelmässig wieder?

Himbeeren

Himbeeren

Nun sind unsere Waldkinder bereits sensibilisiert auf reife Walderdbeeren-während unserem Weg zum Waldplatz wurden sie erneut fündig-aber zu unserem Erstaunen fanden die Kinder einen Strauch mit reifen Himbeeren!

Die versuchten wir uns natürlich zu pflücken-nach ein paar Kratzern mehr am Arm, hielten wir eine kleine Schale mit feinen Himbeeren in der Hand- natürlich liessen wir sie uns gleich schmecken 🙂

Walderdbeeren

Walderdbeeren

Langsam zeigt der Wald neben seinen vielen Kräutern und Holunderblüten auch seine ersten reifen Beeren. Die Waldkinder sind mit gesenktem Blick an den Waldwegen entlang spaziert und haben Ausschau nach den ersten reifen Walderdbeeren gehalten…aber Vorsicht- deutlich erkennbar, konnten die Kinder schnell zwischen zwei unterschiedlichen Sorten unterscheiden-die Erdbeeren, die ihren Kopf herunterhängen lassen sind geniessbar- Beeren mit einem gestreckten Stängel nicht.

Auf das Detail achtend fanden die Kinder ausreichend Beeren, um für jedes Waldkind ein Omelett damit bräteln zu können- so ein feiner Schmaus!

Was machen?

Was machen?

Was macht man mit Kindern, die uns Waldfrauen „nicht mehr brauchen“?

Seitdem die Waldkinder keine dicken Kleider mehr tragen müssen, der Frühling in unserem Wald Einzug gehalten hat und unsere Kinder alle zusammen eine zeitlang die Gruppe Besuchen, sind wir Waldfrauen immer weniger gefragt.

Das Ankommen am Platz, das Deponieren des Rucksackes, einen Spielpartner finden, das Spiel finden und planen, gemeinsam sich Materialien und den „Spielplatz“ suchen, sind mittlerweile zur normalsten Handhabung geworden!

Was machen wir nun?…

Wir sind stolz, gegen Ende des Jahres selbständige Kinder beobachten zu dürfen, die sich mit den Naturmaterialien auseinandersetzen, sich im Wald frei und natürlich bewegen und füreinander da sind! Wir staunen, beobachten, geniessen und sind immer zur Stelle, wenn wir doch mal mit unseren Kompetenzen weiterhelfen dürfen 🙂

Teamfortbildung

Teamfortbildung

Erstmals in diesem Jahr traf sich das gesamte Waldkinderuster-team, um gemeinsam mit Tatendrang zu knöpfen, knoten, wickeln, stecken….

Während eines Seilkurses lernten und lehrten wir gegenseitig Seilkonstruktionen zu bauen. Bei sonnigem Wetter steckten wir die Köpfe zusammen, tüftelten, verwarfen, versuchten, studierten, halfen uns gegenseitig, wenn es mal nicht so knotete wie wir es erhofften, überprüften uns und lachten eine Menge!

Mit positiver Energie beendeten wir unsere Fortbildung am Feuer mit einem feinen Z^mittag. Wir sind gespannt, ob die Kinder in den nächsten Wochen genauso Freude an den erlernten Konstruktionen haben werden, oder ob wir Waldfrauen uns darin wiederfinden werden 🙂

Es ist schön, Teil eines so individuellem Teams zu sein!

Holunderblüten

Holunderblüten

Glücklicherweise hat uns die Regendecke für einen Tag verlassen und die Sonne konnte ihre Wärme ausstrahlen. Grund genug auf die Suche nach Holundersträuchern zu gehen – denn dies ist in unserem Wald gar nicht so einfach-entweder sind sie von den Waldarbeitern Anfang des Frühlings sehr gestutzt worden-oder aber schon geerntet, von anderen Kräutersuchenden.

Aber unsere Waldkinder haben gute Augen und flinke Beine! So sind wir nach einem sehr langen Spaziergang an einen grossen Holunderbaum angelangt. Ersteinmal haben wir uns die Dolden genau angeschaut, daran geschnuppert und überlegt, wer denn diese feinen Blüten alles gerne haben könnte. Dabei sind wir schnell überein gekommen, dass wir uns zwar Dolden pflücken dürfen-auf jedenfall aber für dei vielen Insekten reichlich hängen lassen müssen!

 

Nun freuen wir uns schon darauf, in der nächsten Woche einen Sirup kochen zu können!