Was wächst denn da im Wald?

Was wächst denn da im Wald?

Bei unserem Waldgang kam uns immer wieder ein süsslicher Geruch entgegen…und so machten wir uns auf die Suche nach der Quelle.

Schon bald stiessen wir auf mehrere Holundersträucher-da die Waldarbeiter die Wege rechts und links immer stark beschneiden, hingen die Dolden leider viel zu hoch für die Kinder. Aber mit Räuberleiter, vorsichtigem Herunterziehen der Äste und „in die Büsche kriechen“ ergatterten wir Einige und liessen sie uns wenig später in gebackenen Teilmantel schmecken 🙂

Noch mehr schmeckten den Kinder allerdings die Mäuschen-Salbeiblätter in Teilmantel-die zudem ja auch noch gesund für den Hals sind 🙂

 

Nur für Mutige!

Nur für Mutige!

Heute morgen ging es mit grossen Schritten zum nächstgelegenen Brennesselfeld. Dort angekommen, wurden die Waldkinder über unser heutiges Vorhaben aufgeklärt: Wir machen Brennesselchips!

Doch dafür mussten wir erst einmal die stechenden Blätter pflücken…und das war schon die erste mutige Tat-wer wagt sich in das Feld hinein, die Blätter zu zupfen und in unseren Topf zu legen….

Nur wenige haben sich diesen Schritt getraut…und wurden belohnt! Mächtig stolz wurde der Topf gefüllt und noch mehr: mitten drin liessen sich die verschiedensten Tiere entdecken! Neben Marienkäfer, Läuse, Ameisen, Schnecken und Fliegen, entdeckten wir auch eine Spinne, die ihre Babys eingewickelt unter ihrem Bauch trug!!

An unserer Feuerstelle wurden dann die Vorbereitungen getroffen: ein grosses Feuer entfachen, Blätter auseinander zupfen, waschen und trocknen, Öl erhitzen und dann: Brätlen…. schon nach wenigen Minuten wurden die Blätter hart, dann gesalzen und damit verzehrfertig.

Und zu unserer grossen Überraschung haben sich beinahe alle Waldkinder getraut einen Brennesselchip zu essen!!

Besuchsmorgen

Besuchsmorgen

 

Diese Woche fanden unsere Besuchsmorgenen statt. Unsere erfahrenen Waldkinder haben den interessierten Kindern unseren Waldmorgen nähergebracht. Gemeinsam  haben wir den Weg gemeistert-Treppenstufen gezählt, Wildblumen genauer betrachtet, den Kletterbaum erklommen und an der Feuerstelle die Regeln gezeigt.

Während die ersten Morgene von Sonnenstrahlen begleitet wurden und die Kinder damit die Chance zum Klettern, Rennen und entdecken hatten, fand der dritte Schnuppertag in strömenden Regen statt-aber wie es sooo oft ist-den Kindern hat es an ihrer Spielfreude nichts getan…während die Erwachsenen sich unter der Zeltplane getummelt haben, sind die kleinen Forscher ans Werk und haben das Feuer entfacht, ihr Schlangenbrot geräuchert, aber auch geschaukelt, gerannt und den Wald erkundet.

Einen grossen Dank an unsere Waldkinder-sie haben sich wirklich fürsorglich um die Besucher gesorgt!

 

Gemeinschaftsarbeit

Gemeinschaftsarbeit

Die Kinder sind bei dem jetzigen trockenen Wetter wieder mit viel Fantasie im Wald unterwegs. Neue Balken zum Balancieren wurden gefunden, beim „Räuber in Toulouse“-Singspiel kann man sich nun wirklich verstecken hinter den dichten Sträuchern verstecken und am Waldplatz wird das Werkzeug voll in Anspruch genommen.

Gleichzeitig entstand bei einer Kindergruppe eine Gemeinschaftsarbeit, bei der wieder sooo gut zu sehen war, dass manche Ziele nur miteinander erreicht werden können: einige Kinder haben am Fusse unseres Platzes einen grossen Baumstamm für sich bestimmt, der ideal zu Erweiterung unseres Waldsofas sei. Nun wurden Seile geknotet und dann angepackt! In schwerer Arbeit und mit ständiger Korrektur den idealsten Weg zu finden, um nicht an einer Wurzel hängen zu bleiben, wurde gezogen, geschoben und geschafft-Kinder kamen hinzu, andere gaben auf- aber nach langer Zeit war es dann endlich geschafft-die Wurst konnte auf dem neuen Baumstamm am Feuer gegessen werden!

Werken im Wald

Werken im Wald

Das Wetter ist fantastisch-die Sonnenstrahlen scheinen durch das grüne Blätterdach…die Waldbienen schaffen, die Spinnen spinnen…und die Waldkinder ebenso. Das Werkzeug ist seit dem trockenen Wetter fester Bestandteil im Rucksack und so wurde gesägt, gehämmert und nun auch geschnitzt. Die Kinder sind mit viel Fantasie am Werk und so entstanden neben Schwertern und Propellern, die ersten Flöte!

Waldpopcorn und Brücken überwinden

Waldpopcorn und Brücken überwinden

Die Waldkinder genossen bei dem sonnigen Wetter den Wald und all seine unterschiedlichen Plätze. So wurde an diesem Morgen der Waldplatz an vielen verschiedenen Orten bespielt – mit all seinen verschiedenen Spielmöglichkeiten. Es wurden neue Schaukel entworfen, Seile gespannt, und eine Kindergruppe schaffte sich einen neue Brücke über unserer „tiefen Schlucht“. Schon bald sprach sich dieses Ereignis unter den Kindern herum und so wurde bald eine lange Schlange gebildet-denn jeder wollte diese Schlucht überwinden! Ein aufeinander Achtgeben, abwarten, Geduld haben, Mutig sein und auch einen Sprung in die Tiefe wurden heraus- und den Kindern abgefordert!

Und was gibt es dann schöneres, als einen Abschluss mit einem Waldgeburtstag, mit Waldpopcorn? Das hat unser Geburtstagskind mit Unterstützung selber „poppen“ lassen. Das funktioniert natürlich immer nur mit der nötigen Kontrolle:  um zu sehen, dass es auch wirklich poppt, wurden ein paar Popcornflocken herausspringen gelassen- immer wieder zur grossen Freude aller Kinder 🙂

Der Waldhoodi kam zu Besuch und zauberte unserem Geburtstagskind ein Lächeln ins Gesicht, die Waldkinder schickten Geburtstagswünsche in den Himmel und das Geburtstagskind verteilte Waldpopcorn! Mmmmh.

Leuchtender Löwenzahn

Leuchtender Löwenzahn

Mit Regen im Gepäck ging es heute los-die Kinder kennen den weg und machen sich nun selbständig auf zu den vereinbarten Treffpunkten. Auf dem Weg dorthin gab es wieder allerlei zu entdecken: Schnecken und Würmer, frische Brennesel, kleine Blümelein. Aber als wir an der grossen Wiese ankamen, war das staunen gross….

…es leuchteten viele, viele gelbe Punkte auf der schönen Wiese. Das wirkte gerade so einladend, dass wir uns mitten hinein setzten und uns die Geschichte von „Bruno und seiner Löwenzahnblume“ anschauten…

Wie faszinierend, wie sehr sich eine einzige Blume so oft verändern kann…wie schön eindrücklich das auf so einer Wiese zu sehen ist!

Geschwistertag

Geschwistertag

Ein besonderer Tag stand heute an. Die Schulkinder in Uster hatten heute einen schulfreien Tag-endlich wieder eine Möglichkeit die Geschwister in den Wald zu begleiten.

Und so verbrachten stolze Waldkinder mit ihren Geschwistern einen Vormittag im Wald-für die meisten war dies ein bekannter Ort, denn sie waren selber bereits Waldkinder und kannten sich daher aus. Es wurde balanciert, geklettert, geschnitzt, Feuer gezündet und mit Seilen hantiert-die Waldkinder waren mächtig stolz ihren Geschwistern ihre Lieblingsplätze und Aktivitäten zu zeigen, die Schulkinder stolz, ihre Schützlinge zu unterstützen!

Es ist immer wieder ein schönes Event auch für uns Betreuer, die „alten“ Waldkinder wieder zu erleben und mit ihnen einen Tag in der Natur zu verbringen!

Gruppendynamik

Gruppendynamik

Heute begrüssten wir den Wald in leichtem Regenfall-was unserer Stimmung nichts tat….Wir starteten gut gelaunt in Richtung „Tannenwald“ und kamen erst nach über einer Stunde an…soviel gab es wieder zu entdecken: Schnecken mit Häusern, Häuser ohne Schnecken, Nacktschnecken, Regenwürmer in verschiedenen Farben, kleine Knospen, die sich öffneten, Krähen, die uns antworteten, Kröten in Baumstammlöchern und soooo viele Spielmöglichkeiten unterwegs….

Am Feuerplatz wurde sich dann erst einmal verkräftigt. Aber schnell ging es zur Hängematte. Dort traf eine Gruppe von sechs Kindern aufeinander, die sich im Alleingang! selbst absprachen, wann, wer, mit wem in die Hängematte schaukeln darf und wer, wie stark angeben kann! Wir Betreuer waren mächtig stolz über diese Gruppendynamik.

Gleichzeitig schafften an unserem Hügel eine andere Kindergruppe. Auch sie sprachen sich selbständig ab, wie sie einen recht schweren und dicken Ast mit einem Seil vertrauen können und ihn anschliessend gemeinschaftlich den Hügel heraufzuschleppen!

Für uns Betreuer war dies ein toller Morgen:zu beobachten, wie die Gruppe zusammen gewachsen ist und sich gegenseitig respektieren, akzeptieren, unterstützen und ein gemeinschaftliches Ziel verfolgen!

 

Bärlauch gibt Bärenkraft

Bärlauch gibt Bärenkraft

Nun ist der Frühling auch im Wald deutlich spürbar. Die Kuckucksblumen blühen, die Knospen an den Bäumen spriessen, der Barlach wächst.

Gemeinsam mit den Kindern sind wir zu einem ganz neuen Waldplatz gegangen, an dem wir ein grosses Feld mit Bärlauch vorfanden. Nachdem wir alle daran gerochen und Mutige daran geknabbert haben, sammelten wir vorsichtig Blätter in unserer Pfanne. Nun zündeten wir ein grosses Feuer, um uns Bärlauchspätzle zu kochen!

Das Waschen, Kleinschneiden und in den Teig kneten übernahmen die Kinder mit grosser Vorliebe und so hatten wir bereits kurze Zeit später ein paar feine Bärlauchspätzle in der Hand….Konntet ihr Eltern die Bärenkraft bei euren Kindern beim Abholen spüren ?? 🙂