Regenwetter und schwimmende Wallnusschalen

Regenwetter und schwimmende Wallnusschalen

Nun ist es soweit-der Herbst hat einzug gehalten. Heute ging es in vollem Regenguss los -doch weit kamen wir nicht…gerade bis zur ersten Pfütze. Dort sprangen, spitzen und matschen wir…und dann fanden wir Wallnusschalen. Der Eifer packte uns und wir wollte unbedingt sehen, ob sie als Schiffchen funktionierten.

Warum sang das eine Schiff, wieso fuhren die anderen immer wieder an den Rand der Pfütze, was macht es aus, dass eine Schale innen trocken bleibt?

Die Waldkinder tauschten sich aus, beobachteten, versanken Schiffe und setzte neue wieder auf das Wasser. Spannend!

 

Am Waldplatz suchten wir den Schalen dann schöne Segel -wir suchten grosse Blätter, einen spitzen Mast und bauten das Schiff weiter aus.

 

 

 

Sägen, bohren, malen

Sägen, bohren, malen

Heute stand der Morgen ganz im Zeichen des Werkens. Während die einen Kinder unzählige Federn auf dem Weg fanden und damit Vögel bastelten, waren andere damit beschäftigt, von Stecken Räder abzusägen und Autos zu werken. Viele kreative Ideen entstanden, so dass wir längst nicht alle bis zum elf-Uhr-Glockenläuten umsetzen konnten. Das nächste Mal geht es an der Stelle aber weiter!

Der Herbst schleicht sich an

Der Herbst schleicht sich an

Heute starteten wir noch mit Nebel zwischen den Baumkronen. Eine spannende Zeit für uns-denn bereits nach ein paar wenigen Metern zeigten sich zahlreiche Spinnennetze am Wegesrand, die durch die Tautropfen deutlich sichtbar wurden. Die Spinnen warteten geduldig auf ihr Futter-wir nutzen das stille Abwarten, um in unserem Buch nach der jeweiligen Spinne zu blättern und darüber zu lesen.

Und wie fast zu erwarten konnte nahezu jedes Waldkind von einem Erlebnis mit einer Spinne berichten 🙂

Start der neuen Spielgruppen

Start der neuen Spielgruppen

Nun ist sind bereits wenige Wochen vergangen und die Gruppen sind im Wald unterwegs. Anfänglich waren noch viele Mamis dabei, doch schnell konnten sie sehen, dass es ihren Waldkindern gut geht und sie sich freudig am Waldplatz bewegten. Gespänli, Feuerregeln, Werkzeug handhaben, Baustellengefahren und so vieles mehr, müssen die unerfahrenen Kinder erst noch lernen. Anfangs sehr sehr viel – und dennoch überwiegt bei nahezu allen Kindern die pure Freude am Draussen sein!

Wir freuen uns über so tatenfreudige und lebensfrohe Kinder 🙂

Wir sagen „Adé, Adé, Adé lieber Wald“

Wir sagen „Adé, Adé, Adé lieber Wald“

Die letzten Waldtage standen ganz im Zeichen des Abschiedsnehmen!

Abschiednehmen von Kindern, die wir eine sehr sehr lange Zeit begleiten durften,

Kindern, die erst seit einigen Monaten bei uns sind,

Kindern, die jedes Mal erneut mit einem starken Leuchten und Erwarten in den Augen zu uns kamen.

Kindern, die uns alle ans Herz gewachsen sind,

Eltern, die uns soooo viel Vertrauen entgegen gebracht haben-ihr grösstes Hab und Gut in unsere Hände gelegt haben-

wir sagen DANKE für die wunderschöne Zeit mit Euch und freuen uns auf jede weitere Begegnung!!!

Muttertagsherz

Muttertagsherz

In wenigen Tagen ist es soweit-der Muttertag steht vor der Tür!!

Vielleicht habt ihr Lust und mögt ein wenig Herz aus dem Wald mit Heim bringen? Wenn ihr ebenso ungeschickt seid wie ich,  benötigt ihr dafür einen Drahtbügel (bei Geschicklichkeit reichen Ranken aus dem Wald), den ihr zu einem Herz biegt. Um ein wenig Haftigkeit am Bügel zu bekommen, umklebt ihr diesen mit Malerkrepp und bindet anschliessend Moos, Gräsern, Efeu oder je nach Wunsch mit Blumendraht herum.

Am Ende haltet ihr ein wunderschönes Herz mit Waldduft in der Hand! Wir wünschen Euch einen herzlichen Muttertag!

Löwenzahnsirup

Löwenzahnsirup

Habt ihr die Geschichte von Bruno schon gelesen oder sogar im Wald gespielt?

Dann habt ihr ja sicherlich schon viele Löwenzahnblumen unterwegs entdeckt und Euch überlegt, ob es DIE Blume vom Bruno sein könnte. Genau dieses besondere Hinschauen benötigt ihr, wenn ihr Lust auf Löwenzahnsirup habt. Neben dem gesunden Effekt-Löwenzahn enthält eine Menge Vitamin A,B,C und D, schmeckt es noch besonders 🙂

Hierfür müsst ihr reichlich Löwenzahnköpfe sammeln-aber bitte nicht auf den Wiesen wo reichlich stehen-denn das ist ein Zeichen, dass der Bauer den Boden dort gespritzt hat. Sucht an Feldwegen oder in Gärten-ich bin mir sicher, ihr werdet plötzlich überall die leuchtendgelben Köpfe begegnen 🙂

Wir freuen uns über Bilder der Gesichtsausdrücke der Kinder und Eltern beim Probieren! Gutes gelingen!

Feuerverbot

Feuerverbot

Liebe Waldeltern,

nun hat es auch den Kanton Zürich erreicht- im Wald und auch in Waldnähe dürfen KEINE Feuer mehr angezündet werden. Ich hoffe sehr, dass es eure Waldbesuche nicht trüben wird!! Alle feinen Sachen könnt ihr ebenso in der Küche zu hause machen-den Waldgeschmack müsst ihr euch dann anschliessend dazu denken 🙂

 

 

Unser schöner Wald

Unser schöner Wald

So eine Freude überkam mir, als ich heute ein paar Stunden im Wald verbracht habe. An vielen „Ecken und Plätzen“ haben die Waldbesucher „Nachrichten“ hinterlassen. Es wurden tolle Brücken gebaut, wunderschöne Mandalas gelegt, Stecken sortiert und unser Begrüssungsplatz farbenfroh gestaltet-da kann das Herz gar nicht anders, als Höher zu schlagen!!!

Wir wünschen allen Waldkindern und -eltern weiterhin ganz viel Freude und Inspiration während eurer Waldbesuche!!

…das verspreche ich dir-eine Geschichte über Vertrauen

…das verspreche ich dir-eine Geschichte über Vertrauen

Bruno, das Murmeltier, wachte zum ersten Mal aus seinem Winterschlaf auf. Er fühlte sich stark und ausgeruht und machte sich hinaus in die grosse weite Welt.

Nach einem langen Tag mit vielen Erlebnissen, viel Bruno erschöpft in eine Grasmulde und schloss seine Augen. Aber was sah Bruno als er sie wieder öffnete? Eine wunderschöne Blume, einen Löwenzahn! Brunos Herz pochte vor Freude. Auch der Löwenzahn wollte vor Glück mit der Sonne um die Wette strahlen. Glücklich verbrachten die Zwei eine wunderschöne Zeit miteinander. Bruno fand, dass seine Blume von tag zu Tag schöner wurde. Immer wieder wurde er aufs Neue überrascht wie sie sich veränderte.

Eines Morgens hatte sich die Blume völlig neu entfaltet. Bruno war hingerissen von ihrer Anmut. In diesem Moment fragte sie: „Vertraust du mir?“ „Natürlich vertraue ich Dir!“ antwortete Bruno erstaunt. „Was immer passiert?“ wollte die Blume wissen. „Ich vertraue dir, was immer passiert!“ antwortete Bruno. „Dann puste so fest du kannst und alles wir gut! Das verspreche ich Dir!“

Und Bruno pustete begeistert! Aber was war das? Bruno erkannte traurig, dass er seine Blume zerstört hatte. „Alles wird gut, dass hatte sie versprochen.“ Traurig machte sich Bruno auf den Weg in die Welt, aber dachte immer wieder an seine Blume: „Alles wird gut-was hat sie damit gemeint?“

Als der Herbst zu Ende ging, verspürte das Murmeltier eine Müdigkeit. Bruno suchte sich eine Höhle und viel in einen tiefen, tiefen Schlaf. Und was sah Bruno, als er nach dem langen Winterschlaf erwachte??

 

(Nach dem Buch von Eve Tharlet)