Unsere Glückspilze machten ebenfalls mit dem Bärlauch ihre Erfahrung. Sie sammelten, suchten nach Tieren, die sich im Feld direkt aufhielten, sie wuschen die Blätter, zerkleinerten sie mit dem Schnitzmesser, zermahlten Körner, füllten Öl in Gläser und würzten. Am Ende des Nachmittags konnten sie ihr eigens zubereitetes Pesto mit heim nehmen und die Walderfahung an den Tisch bringen.
Kategorie: Unser Tag im Wald
Bärlauchcracker
Der Frühling bringt uns bereits die ersten Kräuter auf den Boden. Wir sind mit den Waldkindern neue Waldplätze angesteuert, an denen wir zum Beispiel Bärlauch entdeckt haben. Der Geruch, die Blattstruktur, die Blüten und der Geschmack wurden entdeckt. Mit Vorsicht wurden die Blätter gezupft, denn nicht nur wir Menschen haben Bärlauch gerne, auch einigeTiere ernähren sich davon.
Für manche Kinder war das Probieren der Bärlauchcracker, der Bärlauchsuppe und der Bärlauchspätzle eine grosse Herausforderung. Einige Kinder kannten die feinen Köstlichkeiten bereits und freuten sich, andere wiederum liessen lieber den Tieren das Grünzeug zur Verfügung 🙂
Ostern
Auch für das Osterfest haben die Waldkinder ihre Naturerfahrungen erweitert. Blätter in unterschiedlichsten Formen wurden gefunden, genauestens betrachtet, verglichen und zum Drucken benutzt.
Nass und matschig
Der Frühling hat sich von seiner nassen Seite in diesem Jahr gezeigt-so wurden viele Tiere von den Wegen und aus den Wasserpfützen gerettet.
Der Wald erwacht zum Leben
Die Waldkinder haben die ersten Tiere aus ihrem Winterschlaf erwachen oder schlüpfen sehen…
Lange keinen Einblick erhalten
Liebe Interessierten unseres Blocks,
leider haben wir Waldkinder euch lange keinen Einblick in unseren Vormittag gegeben-das möchte ich nun nachholen-denn der Frühling war sehr intensiv!
Wir haben die ersten Frühlingsboten im Wald entdeckt
Waldsofa erneuern
Am Wochenende stürmte es bei uns im Wald ziemlich stark. Zahlreiche Zweige auf den Waldwegen und umgeknickte Äste in den Bäumen liessen darauf schliessen. Auch an unserem Tannenwald konnten wir die Spuren deutlich sehen. Unser Dach vom Waldsofa war eingerissen.
Statt uns darüber aber zu ärgern oder traurig zu sein, packten viele Waldkinder an und holten neue Äste und Stecken heran, räumten in der Mitte des Platzes die Stecken auf die Seite und kletterten, zogen, arbeiteten mit den Seilen, riefen einander zur Hilfe und schafften in Gemeinschaftsarbeit wieder neue Wände! Ich bin schon gespannt, wie wir nach den Winterferien daran weiterarbeiten werden?!
Vogelfutter
Der Schnee liegt noch immer auf dem Waldboden-eine grosse Freude für unsere Waldkinder. Immer wieder finden wir Spuren im Schnee, die wir ganz unterschiedlichen Tieren zuzuordnen versuchen. Bei einer Spur jedoch sind wir alle uns nicht einig-wir grübeln, überlegen, verwerfen, denken nochmals neu- für eine Katze ist sie zu klein, für einen Marder aber zu gross-was mag da wohl für ein Tier spaziert sein??
Eines ist aber eindeutig-die bei uns gebliebenen Vögel können nun recht wenig Futter auf dem Boden finden. Da sind wir schnell motiviert und stellen Vogelfutter her. Das Kokosfett wird zerkrümelt und anschliessend im Feuer geschmolzen, die Körner in im Anschluss in die Dose gefüllt, alles verrühren und etwas warten, bis es ausgekühlt ist. Dann können wir es auch schon in die Ausstechformen drücken und ein Band darin befestigen. Sicherlich werden die Vögel Freude daran haben -die Waldkinder haben es aufjedenfall schon einmal!
Schnee,Schnee,Schnee
Was haben wir es heute schön!! Der Wald erstrahlt im Sonnenschein und überall glitzert es weiss! Wir sind mit den Kindern auf dem Schlittelhügel nur kurz verweilt, denn die Gruppe findet es gar nicht sooo spannend auf dem Hosenboden, Fuudibob oder einem Plastiksack hinab zu flitzen.So machen wir einen langen Winterspaziergang. Auf dem Weg erleben wir spannendes: viele Tierspuren gehen im Gestrüpp ein und aus, Pferdehufen sind auf dem Waldweg verteilt und der Waldboden ist an vielen Teilen übersät mitTannenzapfen. Wer mag die wohl dort hingelegt haben?
Umgestürzte Baumstämme werden zu tollen Schneerutschen und zugefrorene Pfützen zu Schlitterbahnen und herabhängende Äste werden zu einer Schneedusche. Zwei Waldkinder haben sogar das aufregende Erlebnis, das zwei Eichhörnchen über ihren Köpfen herumspringen und sich scheinbar zu fangen versuchen-beide Kinderaugen leuchten und halten vor Staunen den Atem an!
Ein wirklich schöner Spaziergang, der all unsere Aufmerksamkeit weckt!
Klangstäbe schnitzen
Heute hat uns der Winter von seiner „warmen“ Seite präsentiert. Unsere Feuerstelle lag herbstlich da und die trockenen Blätter luden zum Seilespannen, auf dem Boden liegen und Sägen ein. Die Handschuhe brauchten wir am heutigen Tage nicht und sogar die Mützen waren so manchem Waldkind zu warm.
Die Kinder spürten die gewonnene Beweglichkeit und fanden sich schnell im intensiven Spiel mit den Seilen zusammen. Andere Kinder aber waren neugierig auf die Klanghölzer, die wir heute beim Singen als neue Idee für die musikalische Begleitung, erstellen wollen. so packten wir zwei Kinderschnitzmesser aus, suchten uns einen guten, festen Sitzplatz und besprachen die Schnitzmesserregeln. Dann ging es los mit den ersten Versuchen. zu Anfang war die Handhabung noch etwas schwierig-immerhin muss die Klinge in einem ganz bestimmten Winkel auf das Holz gesetzt werden, aber nach und nach wurden die Hölzer von der Rinde befreit.
Am Ende des Vormittages hatten bereits einige Waldkinder ihre Klanghölzer fertiggestellt und begleiteten im anschliessenden Geburtstagskreis das Lied damit!









