Holunderblüten

Holunderblüten

Glücklicherweise hat uns die Regendecke für einen Tag verlassen und die Sonne konnte ihre Wärme ausstrahlen. Grund genug auf die Suche nach Holundersträuchern zu gehen – denn dies ist in unserem Wald gar nicht so einfach-entweder sind sie von den Waldarbeitern Anfang des Frühlings sehr gestutzt worden-oder aber schon geerntet, von anderen Kräutersuchenden.

Aber unsere Waldkinder haben gute Augen und flinke Beine! So sind wir nach einem sehr langen Spaziergang an einen grossen Holunderbaum angelangt. Ersteinmal haben wir uns die Dolden genau angeschaut, daran geschnuppert und überlegt, wer denn diese feinen Blüten alles gerne haben könnte. Dabei sind wir schnell überein gekommen, dass wir uns zwar Dolden pflücken dürfen-auf jedenfall aber für dei vielen Insekten reichlich hängen lassen müssen!

 

Nun freuen wir uns schon darauf, in der nächsten Woche einen Sirup kochen zu können!

Pfützen springen-Lieder singen

Pfützen springen-Lieder singen

Der Frühling zeigt sich von allen Seiten – während „Bruno, der Siebenschläfer“ bereits alles Löwenzahn verpustet hat, die vielen Wildblumen ihre Köpfe um die Wette strecken, kommt diese Woche ein Regenguss nach dem anderen durch unser Blätterdach hindurch geregnet-

gut, dass unsere Waldkinder richtige Draussenkinder sind! Mit Freude und Wonne gingen wir nach dem Feuerlen auf Pfützensuche – mittlerweile ist dies ein schwieriges Unterfangen – denn auch im Wald werden Wege immer mehr begradigt.

Dennoch sind wir erfolgreich gewesen und haben mit Freude gesprungen und gespritzt und dabei alle Regenlieder gesungen, die wir aus unserem Repertoire zaubern konnten!

Brennesselküchlein

Brennesselküchlein

Nachdem die Brennesselchips bei unseren mutigen Waldkindern auf soviel Begeisterung stiessen, liessen wir die Freitagsgruppe ebenfalls Brennessel sammeln.

Mit den Vorerfahrungen der Waldkinder aus der Mittwochsgruppe, unterstütze sich die Gruppe untereinander mit Tips und Hilfestellungen – so waren an diesem Vormittag die Stiche ganz gering 🙂

 

Am Ende des Vormittages sassen wir gemeinsam am Feuer und schauten wieder in den Topf hinein. Wo am Anfang grüne zackige Blätter lagen, waren nun im Teig gebackene Brennessel. und wieder die grosse Frage: Wer traut sich die Brennesselküchlein zu probieren??

Und siehe da-diese Waldgruppe war zwar mutig und probierte-aber nur wenige fanden es fein- Wir Waldfrauen sind begeistert-denn alleine das jeder probiert hat, fanden wir sehr lobenswert – und schliesslich blieb so am Ende eine ganze Menge für die Feinschmecker übrig 🙂

Nur für mutige Waldkinder

Nur für mutige Waldkinder

Der Frühling zeigt sich von allen Seiten-so auch an den vielen Brennesselstauden, die unsere Waldwege neu säumen! Dies nutzten wir uns zogen den Kindern Gartenhandschuhe an, bestückten sie mit Zangen und Gartenscheren und sammelten Brennesselblätter in unserem Topf.

Nachdem der erste Akt geschafft war und wenige Brennesselstiche weggepustet wurden, ging es ans Blätterwaschen. Einige helfende Hände wuschen, andere sammelten trockenes Holz und wieder andere bereiteten bereits das Feuer vor-

So wurde das Öl in der Pfanne schnell heiss und die Brennesselchips frittiert. Dann kam die grosse Mutprobe: Wer traut sich diese auch zu probieren??

Zu unserem grossen Erstaunen: Fast alle Waldkinder! Chapeau!

Osterwochen

Osterwochen

Nun ist das Jahr bereits bis zu den Ostertage vorgerückt. Die Kälte hat nochmals Einzug eingehalten und wir haben uns fest mit Handschuhen und dicker Mütze auf die Suche nach besonderen kleinen Blättern gemacht. Gar nicht so einfach-aber nicht unmöglich. Nachdem wir kleine Schneeschichten beiseite geschoben haben, fanden wir Löwenzahn und Buschwindröschen, kleine Walderdbeerenblätter und Efeu-perfekt zum Zaubereier erstellen.

 

Das Resultat war sehr schön-die Blätterabdrucke sind eindrucksvoll auf den Eierschalen gezaubert 🙂

Ferienende

Die Winterferien hatten es dieses Jahr kurzzeitig „in sich“. Bei Temperaturen von -9 ° waren wir ausnahmsweise froh, in der warmen Stube hockenbleiben zu dürfen.

Diese Woche hingegen sieht schon wieder sehr sonnig aus. Demnach sind wir frohen Mutes am Morgen in unseren Vormittag gestartet. Auf dem Weg zum Waldplatz haben wir noch die Spuren des Frostes betrachtet-Eisblumen auf den Blättern, gefrorene Pfützen im Schatten der Bäume, tiefe Pfotenabdrücke im Boden der Waldbesucher.

Im Sonnenschein liess es sich dann schon wieder sehr gut schnitzen und binden, so dass wir nach kurzer Zeit den ersten bunten Osterhasen in der Hand hielten 🙂

Eine weitere Woche

Eine weitere Woche

Schon wieder ist eine Woche vergangen-der Start der Woche war noch recht herausfordernd: da nach wie vor der Wind in Böen blies und später noch unter starker Regen einsetzte, entschieden wir, einen Platz am Rand des Waldes aufzusuchen. Was wir erst für ein Provisorium hielten, fand bei den Kindern grossen Anklang. Ein grosser Baum wurde mutig erklimmt, der Hügel zum Herunterrollen,-rennen,-stolpern genutzt, der Regen völlig ignoriert.

Die Woche wurde dann von tag zu Tag besser- Regenwürmer wurden von den Wegen gerettet, das Waldsofa mit Tannenzweigen aufgestockt, der Feuerplatz wieder gerichtet. am Ende schien uns sogar die Sonne ins Gesicht und liessen die Eichhörnchen in den Wipfeln der Bäume besser erkennen!

 

 

Sturm

Sturm

Diese Woche stand erneut unter einem stürmischen Stern. So packten wir uns winddicht ein und kämpften uns gegen die Windböen voran. Da dieses Wetter uns nicht ermöglicht in den Wald hineinzugehen, besuchen wir die Attraktionen um diesen herum. So kamen wir in den Genuss die Kühe am nahelegenen Bauern mal wieder einen besuch abzustatten, legten eine Z`nünipause am Tennisplatz ein, kletterten auf den Veloständern an der Minigolfanlage und tobten usn auf dem Spielplatz am Hallenbad aus.

Obwohl der Wind an uns zog uns zerrte und wir diesen Tag anders verbrachten als gewohnt, hatten wir einen tollen und spannenden Vormittag miteinander!

Neujahrsfeuer

Neujahrsfeuer

„Endlich“ sind die Weihnachtsferien beendet und wir starten ein neues Waldkalenderjahr! Und zur grossen Freude aller Waldkinder und -Frauen- diese Woche gemeinsam mit den Eltern.

Gut eingepackt und mit viel Wiedersehensfreude machten wir uns auf den Weg zu unserem Waldplatz, um dort gemeinsam zu kochen, zu bräteln, zu basteln und zu verweilen. Doch da es in den vergangenen Wochen kräftig gestürmt hat, hatten wir viel zu entdecken und zu staunen.

Riesig gross wurden unsere Augen, als wir in unserem Tannenwald unser „Lager“ aufschlagen wollten-mehrere grosse Tannen lagen umgekippt über unserem gesamten Spiel-und Feuerplatz. Riesige Wurzelstämme ragten in die Höhe, jede Menge Tannengrün war auf der Fläche verteilt. Dort war definitiv kein Verweilen diese Woche möglich.

Wie gut, dass der Waldplatz unversehrt geblieben ist. So zündeten wir dort unser Feuer. Gemeinsam mit Eltern und Kind schälten und schnitten wir Äpfel für Apfelmus, schnippelten Gemüse für eine Gemüsesuppe und schnitzen Stecken für Stockbrot. Wir hockten gemütlich am Feuer, wir knackten Nüsse für die Tiere und kneteten Kokosfett mit Vogelfutter und stellten daraus eine Vogelfutterstation her.

Wir verbrachten insgesamt sehr schöne und entspannte Stunden mit den Eltern und Waldkindern im Wald und bedanken uns herzlichst, für die Zeit, die ihr -Eltern- euch für uns und eure Kinder genommen habt!!!

Waldweihnacht

Waldweihnacht

der wald liegt in einer weissen decke gehüllt, die kinder voller lust den schnee in vollen zügen zu geniessen. so konnten wir die letzten waldtage in einer wundervollen winterstimmung geniessenb. bei feuer, brötchen, waldpopcorn und warmer schoki leuchteten unsere kerzen im feinen puder.

der siebenschläfer glisgli und der kleine vogel mit seinem freund dem esel erlebten ihre besondere waldweihnacht- die wir den kindern als geschichte erzählten bzw. mit naturmaterialien vorspielten. am schluss machten wir alle den tieren eine besondere freude und verteilten ihnen nüsse in den baumspitzen, in den zweigen, in kleinen baumlöchern, auf dem boden, auf stämmen und vielen anderen plätzen, die uns geeignet schienen-so bekommen auch die waldtiere das besondere fest dieser jahreszeit zu spüren 🙂